Social Media Budget

Social Media Budget

Trotz besinnlicher Weihnachtszeit bekommt man aus unternehmerischer Sicht selten etwas geschenkt und alles hat seinen Preis. So auch Social Media. Egal ob klein- und mittelständiges Unternehmen oder Konzern, Budgets werden überall gebraucht, geplant und eingeteilt. Deswegen ist es wichtig neben einer Social Media Strategie auch ein gewisses Budget einzuplanen.

In diesem Blogpost möchte ich dir aufzeigen, welche Komponenten du beachten solltest, egal wie viel finanzielle Mittel dir zur Verfügung stehen.

Social Media ist ein wichtiger Teil des Marketing Mixes und man sollte allgemein ein Marketing Budget festlegen. Eine Faustregel dabei ist:

B2B-Unternehmen: 2-5% des Jahresumsatzes

B2C-Unternehmen: 5-10% des Jahresumsatzes

Doch wie hoch sollte nun der Social Media Anteil des Marketingbudgets sein, um effektiv die sozialen Plattformen für seine Strategieziele zu nutzen?

Diese Angabe hängt stark von dem eigenen Produkt und dem Markt/der Branche ab. Verkaufst du mehr Online, so lohnt es sich auch mehr in Social Media zu investieren als in Print, TV, Mail und Direct.

Laut der CMO Prognose (Klick hier für die Studie) für die kommenden 5 Jahre werden folgende Prozentanteile von Social Media erwartet:

B2B-Produkte: 16,6% vom Marketingbudget

B2B-Services: 20,5% vom Marketingbudget

B2C-Produkte: 20,9% vom Marketingbudget

B2C-Services: 24,7% vom Marketingbudget

Mit diesen groben Durchschnittswerten kann man den finanziellen Rahmen der eigenen Social Media Aktivitäten erst einmal stecken. Nun kommt es zur detaillierteren Verteilung der einzelnen Kostenpunkten.

  1. Content Kreation

Content is the key! Ein signifikanter Anteil des Budgets sollte für die Entwicklung neuer Formate und Inhalten benutzt werden. (Oftmals mehr als 50%)

  • Fotos und Grafiken. Die Bedeutung hochwertiger Visuals kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Deshalb rechnet es sich, Mittel für professionelle Fotografen oder Stockbildern bereitzustellen.
  • Video. Projektbedingt fallen Kosten für Kameras und Equipment bis hin zum Einsatz von Videographern und -editoren an. Für produktionsintensive Dreharbeiten können auch Regisseure, Produzenten, Location-Scouts, Stylisten und andere Mitarbeiter erforderlich sein.
  • Talente. Von Schauspielern, Models und Statisten bis hin zu Social Media-Influencern – Werbegesichter kosten Geld.
  • Produktionskosten. Berücksichtige produktionsbezogene Kosten, von Reise- und Verpflegungskosten bis hin zu Requisiten und Standortmieten.
  • Copywriting. Texter werden wort- oder stundenweise bezahlt. Je nach Material kann es notwendig sein, einen Faktenchecker und einen Korrekturleser einzukalkulieren. Auch Übersetzer könnten in diesem Rahmen zum Einsatz kommen.
  • Gewinnspiele. Kosten für Auslosungen, Preise etc. können auch im Social Media Bereich eine tragende Rolle spielen.

2. Software und Tools

Mangementsoftware oder Schedule-Tools sind essenziell für ein geregelten Ablauf und verlangen auch den ein oder anderen Rubel.

  • SEO- und Keyword-Recherche. Wichtig für Onlinewerbung und eine Social Media Content Strategie.
  • Content-Hosting. Deine Website, Microsites und Landing Pages müssen gehostet werden. Einige Hosting-Provider beinhalten Domainnamen. Falls nicht, müssen auch diese gekauft werden.
  • Bearbeitungs-Tools. Canva ist dabei eine kostenfreie Variante, Adobe jedoch wieder professioneller.
  • Projektmanagementsysteme. Plattformen wie Trello oder Wrike können helfen, die Produktion und das Projektmanagement hinter den Kulissen zu rationalisieren.
  • Social Media Planungsplattform. Um Inhalte und Postings zu planen und vorzuarbeiten, gibt es einige Tools, wie hootsuit oder iconosquare.
  • Marketing-Automatisierung. Tools wie Marketo und MailChimp helfen bei E-Mail-Marketing und mehr.
  • Analytics-Tools. Viele Postingplattformen bieten eine Analytic-Einsicht, falls nicht sollte auch dort investiert werden, damit die Erfolge von Kampagne gemessen werden kann.

3. Bezahlte Werbung

Um die Reichweite und auch die Bekanntheit der eigenen Inhalte und Profile schneller zu steigern, kann man auf bezahlte Promotions und Werbeanzeigen zurückgreifen, die ideal der Zielgruppe ausgespielt werden können. Es gibt:

  • Facebook Ads
  • Facebook Messenger Ads
  • Instagram Ads
  • LinkedIn Ads
  • Pinterest Ads
  • Twitter Ads
  • YouTube Ads
  • Snapchat Ads
  • TikTok Ads

4. Bezahlte Partnerschaften (Influencer)

Von Influencer Marketing zu Co-Branding Kampagnen, sollte auch finanziell alles in der eigenen Strategie eingeplant werden.

  • Influencer-Kampagnen. Die Kosten für Social Media-Influencer können variieren. Micro-Influencer bieten eine kostengünstige Option für knappere Budgets. Von der Partner-Tag-Funktion von Instagram bis hin zu YouTube Influencer-Partnerschaften bieten sich viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, die du budgetieren solltest.
  • Co-Branding-Kampagnen. Der Content ist möglicher Weise nicht teurer als bei üblichen Kampagnen, aber es steckt Aufwand in der Organisation und Planung durch die damit beschäftigten Mitarbeiter.

5. Training/Weiterbildungen

Eine Möglichkeit langfristig Kosten zu sparen ist die Aus- und Weiterbildung der internen Mitarbeiter zu Experten in gewissen Fachgebieten. Dafür gibt es viele allgemeine eLearning Plattformen und Angebote von diversen Agenturen.

Ich biete in diesem Zuge individualisierte Lösungen an, statt Pauschalworkshops und erarbeite vor jeder Schulung die Schwachstellen der Mitarbeiter, um dann effektiv Wissen im Social Media und Influencer Bereich zu vermitteln. (Hier geht’s zu meinem Portfolio)

6. Management

Man sollte mindestens eine Person im Unternehmen für Social Media Aktivitäten (Social Media Manager – Was dieser können sollte, liest du hier) bestimmen, sodass man immer Up2Date bleibt. Je nach Budget und Ressourcen könnten zusätzlich aber Personalkosten bei Einstellung oder externe Kosten beim Outsourcen der Social Media Tätigkeiten entstehen.

Es gibt nicht das perfekte Budget und auch nicht die Wunderformel, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Dennoch gibt dieser Leitfaden eine grobe Orientierung und einen Überblick über die mögliche Budgeteinteilung und die Kostenpunkte, die auftreten können.

Wenn du bereits deine Social Media Strategie planst, oder die Implementierung mit dem richtigen Budget angehen möchtest, aber noch Fragen hast, kannst du mir gern unverbindliche eine Mail an kontakt@philippldrs.de schreiben. Gemeinsam finden wir die perfekte Strategie und Umsetzung passend zu deinem Budget.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.