SEO Hacks für Instagram

SEO Hacks für Instagram

Search engine optimization (kurz: SEO) bedeutet übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Diese bezeichnet demnach Maßnahmen, die dazu dienen, Webseiten und deren Inhalte im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listing – Bsp. Google) möglich vorn zu platzieren. Für Webseiten, Webshops, Blog etc. sind SEO Fahrpläne ein Schlüssel zum Erfolg, aber auch für Social Media ist SEO relevant und einzelne Posting, Biografien oder andere Inhalte lassen sich optimieren. In diesem Blogpost zeige ich dir, wie du das anstellst.

Mit den folgenden Punkten kannst du deine Sichtbarkeit bspw. auf Instagram stark beeinflussen und dafür sorgen, dass mehr Menschen deine Inhalte sehen.

  • Accountname

Der richtige Name ist das grundlegendste einer Profileröffnung. Der Anzeigetitel, sowie das Handle des Profils sollten eine gleiche Sprache sprechen und aufzeigen, um was es sich auf dem Profil dreht. Instagram unterteilt nämlich Nutzer und Profile nach festen Kategorien (Lifestyle, Humor, Natur, etc.) ein. Mit deinem Namen steht und fällt auch die Auffindbarkeit auf der App. Achte deshalb auf Leichtigkeit und Verständlichkeit.

  • Biografietext

Die Profilbiografie ist im Grunde die Visitenkarte deines Auftritts und neben der Herausforderung, deine wichtigsten Eckpunkte auf 150 Zeichen runter zu brechen, sind auch hier die richtigen Keywords ausschlaggebend für Suchmaschinen. Hashtags, Verlinkungen und natürlich der Link zur Webseite sind möglich in der Bio, aber weniger ist manchmal mehr und ein gewisser Grad der Ästhetik von Nöten. Es bietet sich in der Biografie eine Mixtur aus gewählten Hashtags und Verlinkungen in Kombination mit normalem Text, womit du klar stellst, was du genau machst und wer du bist.

  • Alternativtext

Diese Funktion ist den meisten Menschen evtl. gar nicht so geläufig bzw. gibt es erst seit kurzem auf Instagram. Diese Texte bilden eine Alternative zu der klassischen Bildbeschreibung und wurden in erster Linie für Sehbehinderte-Nutzer eingeführt. Eine Software bzw. eine Technologie der Objekterkennung generiert automatisiert einen Alternativtext für deine Inhalte und schätzt in Folge dessen ein, ob die Inhalte für relevant sind. Nun kann man sich diese Technologie zu Nutzen machen und eigene Alternativtexte eingeben, um sich erstens nicht auf die Software verlassen zu müssen und zweitens spezielle Keywords für ein besseres Listing einarbeiten kann.

  • Bildbeschreibungen

Die sogenannte Caption eines jeden Feed-Inhaltes auf Instagram ist auch die Meta Description bei Google, deshalb solltest du alle wichtigen Informationen möglich an den Anfang setzen und Hashtags am Ende einfügen. Achte auch darauf, dass eine schöne Bildbeschreibung auf Google ganz anders angezeigt wird.

  • Geo Tags

Ortsmarkierungen kannst du in deine Profilbiografie, als auch in jedes Posting setzen. Gibt man dort bestimmte Orte ein, die andere User auch verwenden bzw. (be)suchen, dann werden deine Inhalte schneller entdeckt. Aber Achtung, der Algorithmus schraubt deine Sichtbarkeit herunter, sobald du Fake-Geo Tags verwendest. Also bringt es dir nichts, in Hamburg zu sein, aber stetig den Geo Tag Berlin zu benutzen. Wähle auch für eine bessere Sichtbarkeit von Stories immer eine der ersten 10 vorgeschlagenen Location bei einem Geo Tag.

  • Hashtags

Nachdem ich gestern ein großen Artikel zum #hashtagabc verfasst habe, den ihr HIER nachlesen könnt, spielen Hashtags natürlich auch bei der Auffindbarkeit eine wichtige Rolle. Instagram basiert auf dem such- und schlagwortgeleiteten Ansatz, demnach ist es sinnvoll Schlagwörter auch als Hashtag in eine Biografie mit einzubauen.

  • Googleanmeldung

Hat man seine Firma oder Location bei Google angelegt ist es sinnvoll sich über dem schema.org.Markup Social Media Profile zu erstellen, die dann bei Google in der Standortbeschreibung unter Profiles angezeigt werden. Neben dem Cross-medialen Vorteil spielt man so Google auf direkten Wege wichtige Informationen über seine eigenen Kanäle zu und nimmt Google dabei indirekt Arbeit ab, was dir mit einem besseren Ranking gedankt wird.

Abschließend kann man noch einmal betonen, dass Social Media Kanäle und vor allem Instagram nicht wirklich SEO-freundlich sind und alle bekannten SEO-Maßnahmen eher auf Webseiten fruchten (Keywords, Backlinks etc.).

Es gibt demnach zwar nicht viele Maßnahmen, um das Social Media Profil und die Inhalte zu optimieren, aber die oben genannten Beispiele bilden eine solide Basis, um dennoch eine bessere Reach und höheres Ranking in Suchmaschinen zu erzielen.

Hast du deine Kanäle weitestgehend SEO-optimiert oder legst du jetzt damit los? Wenn du noch Fragen hast bzw. mit mir gemeinsam einen SEO Fahrplan für deine Webseiten und sozialen Kanäle ausarbeiten möchtest, dann schreibe mir eine unverbindliche Mail an: kontakt@philippldrs.de

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