LinkedIn – Das perfekte Profil

LinkedIn – Das perfekte Profil

Wenn man Social Media in Bezug auf die eigene Karriere nutzen möchte, kommt man nicht um LinkedIn herum. Mit über 500 Mio. Nutzern weltweit und einer stetig wachsenden Teilnehmerzahl gehört LinkedIn langsam zu den Big Playern im Social Media Game. Gerade in den nächsten ein bis drei Jahren wird die Plattform boomen und deshalb zeige ich dir in diesem Blogpost 10 Basic Tipps für dein perfekten LinkedIn-Start.

  1. Profilbild

Der erste visuelle Eindruck entsteht zwangsläufig über das Profilbild, achte dabei darauf, dass die Urlaubsbilder und Spiegelselfies für Instagram und Facebook vorbehalten bleiben und du am besten ein möglichst professionelles Portraitfoto von dir benutzt.

  • Profilbanner

Der Profilbanner oder Header genannt, nimmt einen großen Teil deines Profils ein und ist so die perfekte Möglichkeit visuell auf dich und deine Dienstleistung aufmerksam zu machen. Gestalte das Bild mit deinen Stärken, Kernkompetenzen oder wichtigen Informationen für dich. Darüber hinaus haben sich Call-To-Action-Hinweise (Achtung: unklickbar), wie zum Beispiel ein Hinweis auf die eigene Webseite oder der Social Media Auftritt, bewährt.

  • Profilslogan

Der Slogan im Profil ist einer der wichtigsten Werkzeuge bei LinkedIn. Er wird in der Google Suche angezeigt und sticht Recruitern und Unternehmen mit als erstes ins Auge. Da ist es besonders wichtig den perfekten Slogan für sich zu finden, um sich von der Masse abzuheben. Im besten Falle kombinierst du eine Fähigkeit, die dich auszeichnet, mit deiner Dienstleistung. Es gibt keine Pauschalformel, wichtig ist es nur, dass du herausstichst und anders mit deinem individuellen Slogan bist.

  • Beschreibung

Nach dem Profilbild, dem Slogan und dem Header stoßen Unternehmen und Recruiter direkt auf die Beschreibung, dort heißt es nun, durch Kreativität gepaart mit geradliniger Struktur, dieser von deiner Person und deinem Können zu überzeugen.

  1. Slogan-ähnliche Keywords benutzen für den SEO-Algorithmus von LinkedIN
  2. Als „Warum?Was?Wie? – Struktur“ aufbauen
  3. Unterstütze deine Aussagen zudem mit relevantem Fotomaterial, Verlinkungen, Videos, Slideshare-Präsentationen und PDFs. Ein umfangreiches und aktuelles Profil hält Personaler zum Verweilen ein.
  • Nenne deine Skills

Sei nicht sparsam! Die Plattform bietet dir bis zu 50 Fähigkeiten (Skills), die du in deinem Profil auflisten kannst, fokussiere dich dabei aber auf die wichtigsten Kernfähigkeiten und ordne sie nach Wichtigkeit, damit Unternehmen und Recruiter diese sofort entdecken.

  • Privatsphäreneinstellungen

Da dein Profil nun optimal gefüllt ist, musst du auch vom technischen Setup dafür sorgen, dass dieses auch auf LinkedIn und in andere Suchen sichtbar ist. Überprüfe deine Einstellungen und passe diese gegebenenfalls an.

  • Individualisierte URL

Ein weiterer Faktor für die Auffindbarkeit ist deine Profil-URL, die du erstens crossmedial verbreiten kannst und damit zweitens den Menschen hilfst, sich diese  leichter zu merken. Versuche deinen Vor- und Nachnamen an Stelle der lästigen Zahlenkombinationen zu wählen, indem du auf deine Profileinstellungen gehst und das dort änderst.

  • Kontaktsuche

Steht nun das perfekte Profil, brauchst du auch Kontakte. Zum einen ist es ja das große Ziel einer Social Media Plattformen zu networken und auf der anderen Seite entsteht so die Gefahr nicht, dass der LinkedIn Algorithmus dein Profil als Spam einstuft, wenn du wenige bis gar keine Kontakte pflegst. Die Faustregel ist, dass min. 50 Kontakte auf die Echtheit deines Profils und die Glaubwürdigkeit von Arbeitserfahrung schließen lassen.

  • Empfehlungen

Empfehlungen sind auf LinkedIn das interne Bewertungsmarketing-Tool, wie die Sterne auf Facebook Seiten. Andere Nutzer können so neben der Interaktion zu deinem Content, deine oben genannten Skills bewerten und geben dir so mehr Glaubwürdigkeit. Dieses Prinzip beruht natürlich auf Gegenseitigkeit, aber Vorsicht: Plumpe und gefakete Empfehlungen werden vom Algorithmus abgestraft, sind ein absolutes NoGo und fallen sehr negativ auf dich zurück.

  • Aktivität

Es gibt nur 1% Content Creator auf LinkedIn und 99% Konsumenten. Werde aktiv und nutze deine Chance, deinen Content, deine Dienstleistung und deine Person ideal zu präsentieren. Versuche mindestens einmal pro Woche etwas zu posten, like, kommentiere und teile andere Beiträge und tritt beispielsweise thematisch interessante Gruppen bei, so bist du immer Up2date und die möglichen relevanten Kontakte werden im richtigen Umfeld auf dich aufmerksam.

LinkedIn ist ein Business-Netzwerk und möchte das auch bleiben, desshalb steht, anders als bei anderen Social Media Kanälen, die Professionalität im Vordergrund. Das richtige Fundament habe ich dir mit diesem Artikel mitgegeben, dennoch gibt es unzählige Fettnäpfchen, die dich erwarten können. Ein extra Blogpost über LinkedIn NoGo’s werde ich in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Nutzt du LinkedIn schon oder hast jetzt vor dieses Netzwerk in deine Social Media Strategie mit einzubeziehen, benötigst aber noch Hilfe bei der Umsetzung oder Planung? Dann gib mir gern dein Feedback oder stell‘ mir deine Fragen zu dem Thema. Gemeinsam können wir gern die perfekte LinkedIn-Strategie für deine Dienstleistung entwickeln. Schreibe mir einfach unverbindlich eine Mail an: kontakt@philippldrs.de

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