Die Geheimwaffen im Content Marketing

Die Geheimwaffen im Content Marketing

In diesem Blogpost möchte ich mehr auf das Thema User Generated Content (UGC) und Influencer Marketing eingehen und wie diese Instrumente die Marketingwelt weiter dominieren werden in den nächsten Jahren.

Zur Begriffserklärung: User Generated Content bedeutet grob übersetzt: „Kunden/Nutzer/Follower produzieren Inhalte“ und darin liegt der große Vorteil. Wenn Kunden Inhalte zu einem Produkt produzieren, kann man diesen gezielt nutzen, um selbst „weniger“ Content produzieren zu müssen und um andere Kunden auf eine noch authentischere und persönlichere Art und Weise zu zeigen, dass die eigenen Produkte gut ankommen. Genau dieses Empfehlungsmarketing wird durch UGC gefördert. Influencer machen im Grunde nichts anderes und erstellen separaten Content, nur meist auf einer professionelleren Ebene. Diese Inhalte können auch vom Unternehmen selbst verwendet werden bzw. liefern sie eine authentische und persönliche Vermarktung des Unternehmens bei den Followern des Influencers.

Eine UGC-/Influencer-Kampagne ist demnach jedem Unternehmen zu raten, denn dieser Content kann nicht nur neuen Input an Keywords, wichtigem Feedback und Ideen für den eigenen Content liefern, sondern pusht auch die eigenen Werbeangebote und die Social Media Interaktionen.

Welche Formen von UGC gibt es?

Die Art des Content der von Kunden/Nutzern/Dritten produziert wird kann alle Formen annehmen, ob ein Bild, ein Video, eine schriftliche Bewertung und andere Feedbackformen. Mit einer gezielten CTA in der UGC-Kampagne kann man diese Contentart natürlich steuern und direkt verlangen, wie Menschen Feedback geben sollen.

Branded Hashtags sind hier eine häufige Form, um zu sehen, was andere Nutzer über das eigene Unternehmen posten.

Welche Motivationen benötigt es, dass Nutzer positiv über mich berichten?

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der Motivation. Die intrinsische (aus eigener Initiative) und die extrinsische (durch äußeren Impuls).

Intrinsische Motivationsfaktoren:

  • Bedürfnis der Mitteilung
  • Altruismus (Selbstloses und uneigennütziges Handeln)
  • Eigennutzen
  • Selbstdarstellung
  • Gruppenangehörigkeit (Menschen mit gleichen Interessen tun sich zusammen)

Extrinsische Motivationsfaktoren:

  • Monetäre Vermarktung (Bezahlte Vermarktung im Rahmen einer Promotion)
  • Monetäre bzw. sachbezogener Anreiz (Rabatte oder Schenkungen als Anreiz für Feedback und Inhalte)
  • Selbstvermarktung (User bekommt Reichweite du Bekanntheit als Gegenleistung)
  • Herdenmentalität (Menschen einer Kampagne gehören zum Hype und werden nicht ausgegrenzt)

Mit dieser Motivationstypologie lassen sich die eigenen Follower sehr gut einschätzen und gezielt mit Kampagnen ansprechen, sodass auch sie UGC produzieren, den man weiterverwenden kann.

Fazit:

UGC bedarf einem ähnlichen Aufwand, wie eigen erstellter Content, jedoch sind die Vorteile ausschlaggebend. Die Kundenbindung wird maßgeblich erhöht und das Markenbild des Unternehmes wird kontinuierlich verbessert bzw. auf eine authentischere Art und Weise präsentiert, als mit reiner Selbstvermarktung. Und als dirtter Vorteil entstehen fremde Inhalte, die problemlos geshared oder in den eigenen Contentplan eingearbeitet werden können.

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